Vom 1. bis 14. Juli 2026 war am Berufskolleg Grevenbroich die Ausstellung „Klang meines Körpers“ zu sehen. Im Rahmen der Ausstellung setzten sich Schülerinnen und Schüler verschiedener Bildungsgänge intensiv mit dem Thema Essstörungen auseinander und erhielten die Möglichkeit, sich auf kreative und persönliche Weise mit Körperbild, Selbstwahrnehmung und psychischer Gesundheit zu beschäftigen.
An der Ausstellung nahmen insgesamt sieben Klassen aus unterschiedlichen Bildungsgängen teil, darunter die Mittelstufen der Erzieherinnen und Erzieher, die Unterstufen der Kinderpflege, die Unterstufe der Sozialassistentinnen und Sozialassistenten, die Unterstufe der Höheren Handelsschule sowie die Berufsfachschule für Ernährungs- und Versorgungsmanagement. Bereits am ersten Tag des Projekts wurde die Ausstellung durch die Dipl. Psychologin und Systemische Therapeutin (DGSF) Frau Sliwak (Fachambulanz für Suchtkranke der Caritas) begleitet. Mit ihrer fachlichen Expertise unterstützte sie die Schülerinnen und Schüler dabei, einen sensiblen Zugang zum Thema Essstörungen zu finden, Fragen zu beantworten und auf bestehende Beratungs- und Hilfsangebote aufmerksam zu machen.
Das Projekt wurde in enger Zusammenarbeit zwischen der Schulsozialarbeit und den beteiligten Lehrkräften umgesetzt. Gemeinsam begleiteten sie die Ausstellung und unterstützten die Schülerinnen und Schüler bei der inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Thema. Beteiligt waren Frau Blees, Frau Engelke, Frau Klein und Frau Leufgen. Ziel der Ausstellung war es, für die unterschiedlichen Formen von Essstörungen zu sensibilisieren, Vorurteile abzubauen und das Bewusstsein für die oftmals komplexen Ursachen und Auswirkungen dieser Erkrankungen zu stärken. Gleichzeitig wurden den Schülerinnen und Schülern kreative Wege aufgezeigt, wie Gefühle verarbeitet, das eigene Körperbild reflektiert und Möglichkeiten zur Bewältigung und Unterstützung entwickelt werden können.
Die Ausstellung bot vielfältige Anregungen, sich mit dem eigenen Körper und gesellschaftlichen Schönheitsidealen auseinanderzusetzen. Durch kreative Zugänge und den gemeinsamen Austausch wurden die Teilnehmenden dazu ermutigt, offen über das Thema zu sprechen, Verständnis für Betroffene zu entwickeln und Hilfsangebote wahrzunehmen oder weiterzuempfehlen.
Mit der Ausstellung leistete das Berufskolleg Grevenbroich einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsförderung und Prävention. Sie machte deutlich, wie wichtig ein wertschätzender Umgang mit dem eigenen Körper sowie gegenseitige Unterstützung und Offenheit im Schulalltag sind. Ein herzlicher Dank gilt Frau Sliwak von der Caritas für ihre wertvolle Unterstützung und ihre fachkundige Begleitung des Projekts.


















